Aberdeen: Attraktive Erträge bei kurzlaufenden Anleihen
Wenn die Vergangenheit Anleger eines gelehrt hat, dann, dass sich die Richtung der Zinsentwicklung nur selten mit Sicherheit vorhersagen lässt. Der Ausblick hängt zunehmend von
Wenn die Vergangenheit Anleger eines gelehrt hat, dann, dass sich die Richtung der Zinsentwicklung nur selten mit Sicherheit vorhersagen lässt. Der Ausblick hängt zunehmend von

Der KI-Boom ist noch lange nicht vorbei, doch steigende Anleiherenditen setzen den Aktienmärkten zunehmend zu. Börsenexperte Ulrich Müller, Gründer der Ulrich Müller Wealth Academy, erklärt, wo er die größten Risiken sieht, warum gezielte Investments in KI-Sicherheit interessant bleiben und weshalb Gold als Absicherung ins Depot gehört.

Am 17. November 2026 steht die nächste Ausgabe des Kapitalmarktausblick-Webinars von Aberdeen Investments an. Das Webinar wird auf Deutsch von Josef Helmes, Investment Director, gehalten. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung an den internationalen Kapitalmärkten. In seiner Rolle bringt er fundierte Expertise im Bereich Unternehmensanleihen und Sektoranalyse ein und unterstützt Kunden mit seinen Einschätzungen zu den europäischen Anleihemärkten.
Schwellenländeraktien liegen seit Jahresbeginn weiterhin vor US-Aktien und haben ihre Erholung trotz eines anspruchsvolleren Marktumfelds fortgesetzt. Dina Ting, Senior Vice President und Head of Index Investments bei Franklin Templeton, verweist jedoch auf deutliche Unterschiede zwischen Ländern, Sektoren und Unternehmen. Aus ihrer Sicht kann ein regelbasierter Multifaktor-Ansatz über Qualität, Value, Momentum und geringe Volatilität helfen, Chancen breiter zu nutzen und Risiken gezielter zu steuern.

Die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen hat die Anleihemärkte im dritten Quartal belastet. Mohammed Kazmi, Chief Strategist der Global Multi-Sector Credit Group bei UBP, sieht die Markterwartungen inzwischen jedoch deutlich über dem, was die wirtschaftlichen Fundamentaldaten rechtfertigen. Das höhere Renditeniveau eröffnet aus Sicht der Bank wieder Einstiegsmöglichkeiten – vorausgesetzt, Anleger kombinieren Zins- und Kreditrisiken ausgewogen.
Das Finanzvermögen der österreichischen Haushalte hat erstmals die Marke von einer Billion Euro überschritten. Laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) belief es sich im zweiten Quartal 2026 auf 1.011 Mrd. Euro und lag damit 7 % über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig gewinnen Wertpapiere beim Vermögensaufbau an Bedeutung, während die Sparquote 2026 voraussichtlich auf 8,4 % sinkt. Eine aktuelle OeNB-Erhebung bescheinigt der Bevölkerung insgesamt eine hohe Finanzkompetenz, zeigt aber weiterhin Wissenslücken bei einzelnen Finanzthemen.

Die zweite Woche der US-Berichtssaison rückt die großen Technologiekonzerne in den Mittelpunkt. Serge Nussbaumer, Head Public Solutions und Kapitalmarktexperte bei Maverix, sieht weiterhin starkes Umsatzwachstum, gleichzeitig aber deutlich steigende Investitionskosten. Für Anleger wird damit zunehmend entscheidend, ob hohe Bewertungen durch nachhaltig steigende Gewinne und freie Cashflows gerechtfertigt sind.
Steigende Renditen, hartnäckige Inflation und Sorgen um Frankreichs Staatsfinanzen haben die Anleihemärkte zuletzt belastet. John Petersen, Portfoliomanager bei Eyb & Wallwitz, sieht zugleich veränderte Bewertungen bei Unternehmensanleihen. Entscheidend bleiben aus seiner Sicht die weitere Zinsentwicklung, die Qualität der Schuldner und die Frage, wie stark fiskalische Risiken auf den Gesamtmarkt ausstrahlen.
Die Renditen in den Schwellenländern wurden von drei Technologie-„Tigern“ dominiert: TSMC, Samsung Electronics und SK Hynix. Das rasante Wachstum dieser Halbleiter-Schwergewichte hat sich für Anleger ausgezahlt, aber auch dazu geführt, dass der Referenzindex zunehmend von einem engen Handelsspektrum abhängig ist. Autor: Alex Smith, Head of Equities Investment Specialists – Asia Pacific, bei Aberdeen Investments.
Attac Österreich kritisiert das von der Regierung präsentierte „Zukunftsdepot“ als verteilungspolitisch verfehlt und warnt davor, soziale Sicherheit zunehmend an die Finanzmärkte auszulagern. Nach Berechnungen der

Künstliche Intelligenz bleibt ein wichtiger Treiber der Aktienmärkte, doch der Boom erhöht zugleich die Abhängigkeiten zwischen Branchen und erschwert eine wirksame Diversifizierung. Nelson Yu, Senior Vice President und Head of Equities bei AllianceBernstein, sieht vor allem steigende Zinsen, hohe Bewertungen und die Frage nach belastbaren Cashflows als zentrale Faktoren für die Aktienauswahl. Substanzwerte, ausgewählte europäische Aktien und Qualitätsunternehmen könnten dadurch an Bedeutung gewinnen.

Die US-Midterms am 3. November dürften vor allem darüber entscheiden, welche Ausgabenschwerpunkte Washington künftig setzt. Alexis Bienvenu, Fondsmanager bei LFDE, sieht jedoch unabhängig vom Wahlausgang ein gemeinsames Problem: Sowohl Demokraten als auch Republikaner setzen auf eine hohe staatliche Verschuldung. Damit rücken die Schuldenobergrenze, steigende Zinskosten und der zunehmende Wettbewerb um Kapital in den Fokus.