Vier Energieszenarien

Der Konflikt im Iran hält an und sorgt weiterhin für Unsicherheit an den Energiemärkten. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass der Iran möglicherweise versucht, die Straße von Hormus zu verminen – ein Schritt, der zu einem zwei- bis dreimonatigen Stillstand des Schiffsverkehrs führen könnte. Theodore Bunzel und Ron Temple skizzieren vier mögliche Entwicklungspfade des Konflikts und deren Auswirkungen auf die Energiepreise. Ron Temple sieht in den Marktverwerfungen zudem Chancen für Anleger, Kapital in Nicht-US-Märkte umzuschichten.

Flughafenboom Europa

Laut einer Studie von Fortune Business Insights wird sich die Entwicklung der internationalen Flughafen-Infrastruktur bis 2034 robust fortsetzen – insbesondere in Europa, das bereits heute rund 30 Prozent des globalen Marktanteils hält und damit die führende Region ist.

Aberdeen: 12 Jahre Investments in Frontier Markets-Anleihen

In diesem Jahr verwaltet Aberdeen Investments seine spezielle Frontier Markets-Anleihenstrategie bereits seit 12 Jahren. „Unsere Philosophie ist heute dieselbe wie zu Beginn: Frontier Markets-Anleihen bieten hohe Renditen und Diversifizierungsvorteile über eine Reihe von Vermögenswerten hinweg, bei geringer Korrelation zu US-Staatsanleihen“, so Leo Morawiecki, Investment Specialist, Fixed Income, Aberdeen Investments.

Federal Reserve Building

Notenbanken unter Druck

Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Geldpolitik kommentiert Felix Schmidt, Leitender Volkswirt bei Berenberg. Der Anstieg der Energiepreise erhöht weltweit den Inflationsdruck und erschwert damit den Handlungsspielraum der großen Zentralbanken.

Märkte unter Druck

Das Strategie-Team von DJE Kapital AG bewertet die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten anhand der hauseigenen FMM-Methode, die fundamentale, monetäre und markttechnische Faktoren kombiniert. Nach einem positiven Jahresstart setzte sich die Aufwärtsbewegung auch im Februar fort. Während der weltweite Aktienmarkt moderat zulegte, entwickelten sich der deutsche und der europäische Markt dynamischer, wobei Japan die stärkste Monatsentwicklung verzeichnete. Der breite US-Aktienmarkt blieb dagegen zurück, gebremst durch die schwächere Entwicklung vieler US-Technologiewerte.

Anleihen in geopolitisch unruhigen Zeiten

Der Ölpreissprung und geopolitische Risiken haben die gewohnten Muster an den Anleihemärkten aufgebrochen und Investoren zu einer Neubewertung von Inflation und Risiko gedrängt. Wie sich diese Verschiebung erklären lässt, ordnet Luke Hickmore, Investment Director bei Aberdeen Investments, im folgenden Kommentar ein.

Volatilitätskluft USA vs. Asien

Die aktuellen Auswirkungen des Nahostkonflikts kommentiert Christopher Lees, Senior Fund Manager bei JO Hambro. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hat erwartungsgemäß eine Welle risikoscheuer Stimmung an den globalen Märkten ausgelöst. Märkte reagieren häufig schnell auf geopolitische Schlagzeilen, doch die wirtschaftlichen und marktbezogenen Folgen fallen oft weniger nachhaltig aus als zunächst befürchtet.

Großbritannien vor Rezession

Den am 19. März bevorstehenden Zinsentscheid der Bank of England kommentiert Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price. Das britische BIP-Wachstum stagnierte im Januar und blieb weit hinter den Markterwartungen zurück, die von einem Anstieg auf 0,2 % gegenüber dem Vormonat ausgegangen waren.

Europas Verteidigung

Angesichts sich ausbreitender Konflikte rückt die Verteidigung in den Mittelpunkt der europäischen Agenda. Darauf weist Johan Van Geeteruyen, Head of Institutional Portfolio Management bei DPAM, hin.

ETF-Boom Rekord

Der europäische ETF-Markt hat seinen Wachstumskurs im Februar fortgesetzt und einen neuen Rekord erreicht. Laut Marktbericht von David Hau, Head of Index Equity und ETF Product Specialism bei Vanguard Europe, flossen im Februar insgesamt 56,3 Milliarden US-Dollar in europäische ETFs – mehr als im bisherigen Rekordmonat Januar.

KI global verteilt

Die Entwicklung künstlicher Intelligenz wird häufig als US-dominierte Erfolgsgeschichte betrachtet. Laut Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management bei Franklin Templeton, dürfte der nächste Wertschöpfungsschub jedoch zunehmend auch aus anderen Regionen kommen.