
Europas Verteidigung
Angesichts sich ausbreitender Konflikte rückt die Verteidigung in den Mittelpunkt der europäischen Agenda. Darauf weist Johan Van Geeteruyen, Head of Institutional Portfolio Management bei DPAM, hin.

Angesichts sich ausbreitender Konflikte rückt die Verteidigung in den Mittelpunkt der europäischen Agenda. Darauf weist Johan Van Geeteruyen, Head of Institutional Portfolio Management bei DPAM, hin.
Der europäische ETF-Markt hat seinen Wachstumskurs im Februar fortgesetzt und einen neuen Rekord erreicht. Laut Marktbericht von David Hau, Head of Index Equity und ETF Product Specialism bei Vanguard Europe, flossen im Februar insgesamt 56,3 Milliarden US-Dollar in europäische ETFs – mehr als im bisherigen Rekordmonat Januar.
Die Entwicklung künstlicher Intelligenz wird häufig als US-dominierte Erfolgsgeschichte betrachtet. Laut Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management bei Franklin Templeton, dürfte der nächste Wertschöpfungsschub jedoch zunehmend auch aus anderen Regionen kommen.
Die fiskalische Expansion setzt die Anleiherenditen weiter unter Druck. Laut Amanda Stitt, Portfolio Specialist bei T. Rowe Price, bleiben die Renditen im historischen Vergleich hoch – bedingt durch anhaltende Inflation, steigende Haushaltsdefizite und eine strukturell höhere Laufzeitprämie. In diesem Umfeld verliert Duration zunehmend ihren Charakter als sicherer Hafen und wird selbst zur Quelle von Volatilität.

Schwellenländer-Aktien haben im vergangenen Jahr stark performt. Laut Sammy Suzuki, Head – Emerging Markets Equities bei AllianceBernstein, könnten sie auch 2026 weiter von der Dynamik im KI-Sektor profitieren. Während US-Hyperscaler erhebliche Investitionen in KI tätigen, profitieren viele Unternehmen aus den Emerging Markets von dieser Nachfrage – ohne selbst die hohen Investitionen tragen zu müssen.
Der Medtech- & Services-Sektor ist mit robusten Fundamentaldaten in das Jahr 2026 gestartet. Nach erhöhter Volatilität im Jahr 2025 notiert das Segment heute auf einem im historischen Vergleich attraktiven Bewertungsniveau – bei stabilen Gewinnperspektiven. Warum Bellevue Asset Management in der aktuellen Marktphase besonderes Potenzial sieht, lesen Sie im aktuellen Marktkommentar.

Warum asiatische Aktienmärkte stärker auf den Nahostkonflikt reagiert haben als US-Märkte, erklärt Tim Murray, Kapitalmarktstratege Multi-Asset bei T. Rowe Price.
Der Krieg im Iran und die De-facto-Blockade der Straße von Hormus treiben die Energiepreise nach oben und lassen die Inflation in Österreich wieder steigen. Darauf weisen Ökonomen der UniCredit Bank Austria hin. Der deutliche Anstieg der Gas- und Rohölpreise wirkt sich vor allem über höhere Treibstoffpreise unmittelbar auf die Inflation aus.
An den US-Aktienmärkten hat das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen Anfang 2026 erstmals die Marke von einer Billion US-Dollar überschritten. Darauf weist die DJE Kapital AG in ihrem „Chart des Monats“ hin. Auffällig ist dabei, dass die implizite Volatilität auf Indexebene seit dem „Liberation Day“ vergleichsweise niedrig bleibt.

Die Wiener Börse erweitert ihr internationales Aktienangebot. Mit dem Börsengang der Gabler Group AG in Frankfurt wurde das Unternehmen zeitgleich in das internationale Segment global market aufgenommen.

Der mehrjährige Anstieg des Goldpreises wurde von einer ungewöhnlichen Kombination aus Zentralbankkäufen, erhöhten geopolitischen Risiken und Sorgen über Währungsabwertungen getragen. Diese Faktoren ließen die Preise stark steigen, könnten sich jedoch als vorübergehend erweisen. Darauf weist Aberdeen Investments hin.
Die Auswirkungen des Konflikts im Iran bewertet Magdalena Polan, Head of EM Macro Research bei PGIM. Laut Polan ist die aktuelle Situation für Ölproduzenten ungewöhnlich, da sie nicht einheitlich von steigenden Preisen profitieren. Während einige Länder von höheren Ölpreisen profitieren und ihre Produktion ausweiten können, drohen den Staaten des Golf-Kooperationsrats negative Effekte durch Infrastrukturausfälle und Einschränkungen beim Export von Öl und Gas.