11. August 2020

Buchtipp der Woche

Mathias Forster, Christopher Schümann:
Das Gift und wir. Wie der Tod über die Äcker kam und Wie wir das Leben zurückbringen können.

Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch. Überall da, wo sie nicht hingehören und nicht hingelangen sollen, finden wir die giftigen Hinterlassenschaften der industrialisierten Landwirtschaft, die Rückstände der synthetischen Pestizide. Ihr weltweiter Einsatz ist zu einem gewaltigen Vernichtungsfeldzug geworden, der vielen Pflanzen und Tieren auf dem Land das Überleben unmöglich gemacht hat. Es ist höchste Zeit, das Gift von den Äckern zu verbannen und wieder mit der Natur und dem Leben zusammenzuarbeiten.

Mathias Forster, geboren 1973 in Aegerten bei Biel, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann. Anschließend war er viele Jahre in internationalen Unternehmen tätig und Mitgründer und Geschäftsführer der Trigon Stiftung. Seit 2009 ist er zudem Stiftungsrat und Geschäftsführer der Asta Blumfeldt-Stiftung. Forster war Mitinitiator und Vorsitzender der Projektleitung des Bodenfruchtbarkeitsfonds. Seit 2017 ist er Stiftungsrat und Geschäftsführer der Bio-Stiftung Schweiz.

Christopher Schümann, geboren 1969 in Berlin, absolvierte eine Eurythmieausbildung in Den Haag. Anschließend war er als Lehrer und Bildungsreferent beschäftigt. Seit 2013 ist er in der Projektentwicklung im Stiftungswesen tätig. Schümann ist Mitinitiator des Bodenfruchtbarkeitsfonds und Mitglied der Projektleitung.

Mathias Forster, Christopher Schümann (Hrsg.)
Das Gift und wir
Wie der Tod über die Äcker kam und
Wie wir das Leben zurückbringen können

448 Seiten
Hardcover ohne Schutzumschlag
ISBN: 9783864892943
30,80 EUR

Erscheint am 21. September 2020

www.westend-verlag.de