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27. November 2023

Österreich: Massiver Schuldenberg

In der Corona-Pandemie riefen alle nach dem Staat und dieser ließ sich nicht lange bitten. Rasch wurden Staatsprogramme aufgefahren, um den Wohlstand der Haushalte und den Fortbestand der Unternehmen zu sichern. Das hat aber den Schuldenberg in Österreich deutlich wachsen lassen.

Die Pandemie ist nun vorbei, der staatliche Ausgabenrausch hält allerdings an. Mit Ende des Jahres 2023 wird die Republik Österreich für jeden Einwohner Schulden in Höhe eines Bruttojahreseinkommens von mehr als 40.000 Euro aufgenommen haben, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. 

Starke Belastung

„Es ist unverantwortlich, in Zeiten stark steigender Einnahmen und Zinsen den Bürgern immer neue Schulden aufzubürden“, mahnt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera. In der Europäischen Union weisen nur noch Belgien, Italien, Frankreich und Irland höhere Schulden pro Kopf aus als Österreich. Noch vor Griechenland oder Spanien.

Das GELD-Magazin möchte hier aber eine Ergänzung anfügen: Griechenland weist eine Verschuldung im Verhältnis zum BIP von 166,5 Prozent aus, Österreich hingegen von 78,6 % (Zahlen für das 2. Quartal 2023 von Statista.com). Also gar so schlecht sollte man über die Alpenrepublik doch nicht reden und mehrere Faktoren in den Vergleich mit einbeziehen.

Agenda Austria/HK

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