13. Januar 2022

Fed macht Tempo

Die Politik der Fed ist nach wie vor entscheidend für das finanzielle Gleichgewicht. Und ihr Zeitplan beschleunigt sich, kommentiert Axel Botte, Marktstratege beim Investmenthaus Ostrum Asset Management. Investoren sollten Zinserhöhungen nicht unterschätzen.

Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management
Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management

An der Neuausrichtung der amerikanischen Geldpolitik seien laut dem Experten keine Zweifel mehr möglich. Das Tempo der Fed ist dabei durchaus beachtlich: Ein schnelleres Ende des Ankaufs von Vermögenswerten, drei Zinserhöhungen in 2022 und der Abbau der Bilanz stehen am Programm.

Zinserhöhungen nicht eingepreist

„Die Fed wird den Betrag ihrer Reinvestitionen reduzieren, sobald der Zinserhöhungszyklus in Gang gesetzt ist. Die Bilanzpolitik wird nun im Protokoll als Instrument genannt, um eine übermäßige Abflachung der Renditekurve zu vermeiden. Zwar beendete die 10-jährige US-Anleihe die vergangene Woche mit einem Anstieg von mehr als 20 Basispunkten über die Höchststände von 2021 hinaus. Dennoch haben die Märkte das mögliche Ausmaß von Zinserhöhungen noch nicht vollständig eingepreist“, so Botte.

Ostrum Asset Management/HK

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