7. April 2021

Corona steigert extreme Armut

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es erstmals seit fast 25 Jahren wieder einen Anstieg extremer  Armut (unter 1,90 US-Dollar/Tag zur Verfügung). Letzte Berechnungen der Weltbank vom Januar besagen, dass die Pandemie bereits 2020 zwischen 119 und 124 Millionen „neue Arme“ verursacht hat.

Edda Schröder, Geschäftsführerin und Gründerin von Invest in Visions

Für dieses Jahr wird damit gerechnet, dass die Anzahl auf 143 bis 163 Millionen  ansteigen könnte. Neben der Armut nimmt auch die Ungleichheit in den Emerging Markets wieder zu, wie der Internationale Währungsfonds im Oktober 2020 berechnet hat.

Arbeitsmärkte in Ausnahmezustand

„Arbeiter, die in Sektoren mit niedrigem Einkommen beschäftigt sind, haben weit seltener die Möglichkeit, vom Homeoffice aus zu arbeiten, als Menschen mit hohem Einkommen. Daher verlieren sie auch zu einem höheren Anteil ihre Arbeit“, erklärt Edda Schröder, Geschäftsführerin und Gründerin von Invest in Visions.

Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass weltweit 8,8 Prozent der Arbeitsstunden verloren gegangen sind, was einem Verlust von 255 Millionen Arbeitsstellen in Vollzeit entspricht. Besonders schwer waren und sind die Verluste in den Ländern mit unterem mittlerem Einkommen.

Mikrounternehmen dominieren

Ein bedeutender Faktor für den Arbeitsmarkt in den Emerging Markets sind Mikrounternehmen. Sie machen den größten Anteil aller Firmen aus (gewöhnlich zwischen 85 und 95 Prozent) und stellen bis zur Hälfte aller von der Privatwirtschaft geschaffenen Arbeitsplätze.

„Diese Mikrounternehmen durch die Bereitstellung von Darlehen zu unterstützen und ihren Fortbestand zu sichern, ist eine wichtige Aufgabe unseres Geschäfts. Rund 877,5 Millionen Euro betrug Ende 2020 das in unserem Publikumsfonds und den Spezialfonds verwaltete Vermögen. Das entspricht einer Steigerung von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (823 Millionen). Zugleich konnten wir trotz der schwierigen Situation 2020 beinahe so viele Gelder investieren wie 2019, sodass die Wirkung der Investitionen mit über 659.000 erreichten Endkreditnehmern ungebrochen hoch geblieben ist“, so Schröder.“

Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens:
Invest in Visions/HK

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