GELD-Magazin, Nr. 4/2026

Ausgabe Nr. 4/2026 – GELD-MAGAZIN . 17 Credits: beigestellt; Oberbank © Joachim Haslinger Oberbank: Positive Zahlen Starkes operatives Geschäft. Im ersten Halbjahr 2026 hat die Oberbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1869 zurückgehen, einen Überschuss nach Steuern in der Höhe von 199 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative Geschäft der Bank zeigte sich erneut äußerst robust. Getrieben vom starken Firmenkundengeschäft, ist das Kreditvolumen auf 22,4 Milliarden Euro herangewachsen. Im Kommerzkreditgeschäft zeigt sich das erste Halbjahr mit einem Anstieg um 850,7 Millionen oder 4,8 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro stark und liegt erneut deutlich über dem Gesamtmarkt Österreich (plus 2,5 % laut OeNB). Martin Seiter, Generaldirektor der Oberbank, hat also Grund zur Freude: „Im anhaltend schwierigen geopolitischen Umfeld konnten wir den Überschuss nach Steuern um elf Prozent auf 199 Millionen Euro steigern. Unsere Stärke ist das operative Geschäft mit Zuwächsen im Kreditgeschäft und bei den Einlagen. Ebenso haben sich das Dienstleistungs- und das Beteiligungsergebnis hervorragend entwickelt.“ Das präsentierte Halbjahresergebnis habe sogar die eigenen Erwartungen übertroffen. Martin Seiter, Generaldirektor, Oberbank Robuste Aktien. Asset Manager Markus Dürnberger und Portfoliomanager Daniel Briesemann vom Bankhaus Spängler analysieren aktuelle Themen rund um das Wirtschaftsgeschehen: „An den Finanzmärkten richtet sich der Fokus derzeit auf Anleihen, denn deren Renditen sind in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Setzt sich dieser Trend fort, könnte das die Konjunktur belasten und die derzeitigen Erholungstendenzen rasch wieder zunichte machen“, so Dürnberger. Stark steigende Anleiherenditen bremsen für gewöhnlich die Aktienmärkte – dieses Jahr zeigen sie sich jedoch weitgehend widerstandsfähig: In den USA legte der breite Markt zweistellig zu. „Bemerkenswert ist, dass der Anstieg nicht mehr nur von den großen Technologiewerten getragen wird“, sagt Dürnberger. Spängler: Kapitalmarktupdate Markus Dürnberger, Asset Manager im Bankhaus Spängler Sicherheitsbedürfnis sind von Mensch zu Mensch verschieden. Die Expertinnen und Experten der HYPO NOE nehmen sich Zeit für eine umfassende Beratung und stimmen die einzelnen Bausteine individuell auf die jeweilige Situation ab. So kann aus kleinen Beträgen frühzeitig ein durchdachter Vorsorgeplan entstehen – und aus regelmäßigem Sparen ein wertvoller Beitrag für die persönliche Zukunft. www.hyponoe.at Matthias Förster Bereichsleiter Vertriebsstrategie, Digitalisierung & Retail Banking Früh starten, später mehr Spielraum Wer in jungen Jahren mit dem Sparen beginnt, muss nicht gleich große Summen zur Seite legen. Oft reicht bereits ein kleiner, regelmäßig investierter Betrag, um eine wichtige Gewohnheit zu entwickeln – und Schritt für Schritt ein finanzielles Polster aufzubauen. Ob Ausbildung, erste eigene Wohnung, Familiengründung oder ein anderer großer Wunsch: Wer früh vorsorgt, schafft sich später mehr Möglichkeiten und kann Vorhaben mit größerer Sicherheit planen. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel man spart, sondern auch, wie das Geld angelegt wird. Klassische Sparformen wie Sparkonto oder Bausparen können weiterhin sinnvolle Bausteine sein. Wer jedoch ausschließlich darauf setzt, lässt möglicherweise zusätzliche Ertragschancen ungenutzt. Je nach persönlicher Situation, Anlagehorizont und Risikobereitschaft können auch chancenreichere Anlage- und Vorsorgeformen wie Wertpapiere oder ausgewählte Versicherungslösungen eine passende Ergänzung darstellen. Ein breit aufgestellter Mix hilft, unterschiedliche Ziele miteinander zu verbinden: kurzfristig verfügbare Reserven, mittelfristige Wünsche und langfristiger Vermögensaufbau. Dabei geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um eine ausgewogene Kombination. Gerade bei Wertpapieren gilt es allerdings, mögliche Wertschwankungen und Risiken bewusst zu berücksichtigen. Welche Lösung die richtige ist, lässt sich deshalb nicht pauschal beantworten. Einkommen, Lebensphase, Zukunftspläne und KOLUMNE . HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG FOTO: Copyright: HYPO NOE / Bollwein

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