GELD-Magazin, Nr. 2/2026

Österreich Family first! Credits: beigestellt/Archiv; pixabay Studie. Familie ist und bleibt der größte Rückhalt im Leben der Menschen in Österreich, zugleich gerät sie im Alltag zunehmend unter Druck – organisatorisch und mental. Das zeigt die Generali Familienstudie 2026. Auch das Thema Absicherung ist in diesem Zusammenhang relevant, wird jedoch oft als komplex wahrgenommen. Entscheidungen über Versicherungen erfolgen in rund drei Viertel der Familien (62 Prozent) gemeinsam. Der Wunsch nach einfacher, verständlicher Orientierung und nach finanzieller Bildung – insbesondere für Kinder – ist ausgeprägt. Als größte Absicherungsfelder nennen Befragte Eigentum (26 %) und Einkommen (25 %). Ein weiteres interessantes Ergebnis: Nur 42 Prozent der Eltern sorgen aktuell finanziell für ihre Kinder vor – ein Hinweis auf den Bedarf an verständlichen, transparenten Lösungen und frühzeitiger Aufklärung. VERSICHERUNG . Kurzmeldungen 50 . GELD-MAGAZIN – Ausgabe Nr. 2/2026 Krieg und Katastrophen. Der Konflikt im Nahen Osten ist ein bedeutendes geopolitisches Ereignis, das sich auch auf den Finanz- und Versicherungssektor auswirkt. In der Regel führt ein Anstieg der Ölpreise um zehn Prozent innerhalb von drei Monaten zu einem Anstieg der Inflation in den USA um 0,35 Prozent, was zu höheren Zinssätzen führen könnte. Dirk Schmelzer, Senior Portfoliomanager bei Plenum Investments, analysiert: „Die Versicherungs- und Rückversicherungsmärkte dürften davon betroffen sein, insbesondere in den Bereichen See- und Luftfahrt, da bestimmte Verträge Kriegsklauseln enthalten. Der Markt für Katastrophenanleihen hingegen wird von dem Konflikt nicht beeinflusst werden.“ CAT-Bonds (inkl. dem neuen Cybersegment) decken nämlich in erster Linie Sachwerte gegen Naturgefahren wie Hurrikane oder Erdbeben ab, nicht jedoch Schäden, die durch bewaffnete Konflikte entstehen. Nahost: Versicherer betroffen Dirk Schmelzer, Senior Portfoliomanager bei Plenum Investments Das kann weh tun. Mit den ersten wärmeren Tagen zieht es wieder mehr Menschen aufs Fahrrad. Doch gerade das sehr wechselhafte und schwer einschätzbare Wetter birgt zusätzliche Risiken. Auffällig ist, dass rund die Hälfte aller Fahrradunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer passiert, bei E-Bikes sind es sogar knapp 80 Prozent. Allein 2024 mussten rund 9.800 Personen nach E-Bike-Unfällen im Spital behandelt werden. E-Bikes machen mittlerweile mehr als die Hälfte der verkauften Fahrräder aus. Seit dem Boom elektrisch unterstützter Fahrräder hat sich die Zahl der Verletzten bereits nahezu verdoppelt. Hauptursachen für Rad-Unfälle sind laut der Helvetia Versicherung Unachtsamkeit, Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit. Wechselhafte Straßenverhältnisse verstärken diese Faktoren zusätzlich. Was vielen nicht bewusst ist: Die gesetzliche Unfallversicherung deckt zwar die Erstversorgung ab, nicht jedoch alle Folgekosten. Rehabilitationen, Therapien oder langfristige Einschränkungen können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Eine private Unfallversicherung sorgt hier zumindest für finanzielle Sicherheit. Radtouren: Vorsicht geboten DIE ZAHL DES MONATS 7,5 Millionen Neues Kfz-Service. Mobilität spielt für viele Menschen eine zentrale Rolle – und mit dem Start der Frühjahrssaison beginnt in Österreich erneut die Reisezeit. Rund 7,5 Millionen Fahrzeuge sind hierzulande unterwegs, mehr als fünf Millionen davon Pkw. „Das zeigt, wie wichtig eine Kfz‑Versicherung ist, die optimalen Schutz bietet und sich gleichzeitig rasch und unkompliziert abschließen lässt“, heißt es bei Uniqa. Hintergrund: Ab sofort können Kundinnen und Kunden ihre Kfz‑Versicherung bei Uniqa erstmals vollständig online abwickeln. Die neue digitale Online‑Strecke bietet den gesamten Prozess auf einer Plattform: von der Berechnung über den Abschluss bis hin zur Zulassung und Schadensmeldung. Nach Eingabe der Fahrzeugdaten wählen Kunden den gewünschten Versicherungsumfang und erhalten direkt ihre Versicherungsbestätigung per E‑Mail. „Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute einfache, persönliche und zugleich digitale Services – rund um die Uhr und über alle Kontaktpunkte hinweg“, betont Peter Humer, Vorstand Kunde & Markt Österreich bei Uniqa.

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