6 . GELD-MAGAZIN – Ausgabe Nr. 4/2026 BRENNPUNKT . Kurzmeldungen Credits: beigestellt; pixabay; leungchopan & dbrnjhrj/stock.adobe.com Schuldenberg wächst Bedenkliche Höhe 40 Billionen Dollar. Obwohl in vielen Staaten eigentlich der Sparstift angesagt sein müsste, nimmt die Staatsverschuldung weltweit zu. Das wird dann zum Problem, wenn die Zinsen und Renditen ansteigen und die Verschuldungen weiter aufblähen. Ein besonders krasses Beispiel dazu bietet Uncle Sam: Der Schuldenstand der US-Bundesregierung hat kürzlich die Schwelle von 40 Billionen Dollar überschritten. Der US-Finanzminister muss monatlich bald 100 Milliarden Dollar an Zinsen an seine Gläubiger überweisen. Damit müssen die USA mehr Anleihen emittieren, um diese höheren Zinskosten zu refinanzieren. Zur steigenden Staatsverschuldung kommt noch der hohe Kapitalbedarf der privaten Wirtschaft, insbesondere für KI-Investitionen. Urnengang. Die heiße Phase der politischen Auseinandersetzung steht noch bevor, das endgültige Kandidatenfeld für die Präsidentschaftswahl im Mai 2027 ist längst nicht absehbar – und doch hat der Wahlkampf in Frankreich bereits begonnen. Im TV und in sozialen Medien, aber auch an den Börsen. Dazu heißt es von LFDE: „An den Anleihemärkten nehmen die Spannungen zu. Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen hat die Marke von vier Prozent deutlich überschritten und damit ein Niveau erreicht, das zuletzt 2008 verzeichnet wurde. Zwar geschieht dies vor dem Hintergrund eines weltweiten Zinsanstiegs, doch eine spezifisch französische Risikoprämie ist unverkennbar. Der Renditeabstand zu zehnjährigen deutschen Bundesanleihen ist wieder auf die Höchststände von 2024 gestiegen.“ Zudem muss sich derzeit kein anderes der 21 Länder des Euroraums so teuer finanzieren wie Frankreich. Ein gewisses Misstrauen spiegelt sich aber auch an den Aktienmärkten wider: Seit Jahresbeginn hat der CAC 40 schlechter abgeschnitten als alle anderen europäischen Aktienindizes. Frankreich: Wahl mit langem Schatten Tipps. Mit dem Schulstart erhalten viele Kinder erstmals regelmäßig Taschengeld oder übernehmen mehr Verantwortung für ihr eigenes Budget. Für den Financial Life Park (FLiP) ist das ein wichtiger Schritt zu mehr Finanzkompetenz. Die Experten geben dazu ein paar Tipps: So sollten jüngere Kinder Taschengeld wöchentlich und in bar erhalten. Mit zunehmendem Alter kann auf eine monatliche Auszahlung umgestellt werden. Regelmäßigkeit hilft Kindern dabei, ihr Budget besser einzuteilen. Weiters wichtig: „Taschengeld ist ein Instrument der Finanzbildung und kein Erziehungsmittel. Es sollte daher unabhängig von Schulnoten oder Verhalten ausbezahlt werden.“ Und: „Offene Gespräche über Wünsche, Sparziele und Ausgaben helfen Kindern, ein realistisches Verständnis von Geld und finanziellen Entscheidungen zu entwickeln.“ Schulbeginn: Geld in der Tasche Schlechte Karten für Trump. Am 3. November 2026 finden in den USA die Zwischenwahlen (Midterms) statt. Dabei werden alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Sitze des Senats neu vergeben. Noch halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern. Das könnte sich jedoch ändern, denn derzeit läuft es für Trump und seine Partei nicht rund: Nur noch 35 Prozent der US-Wähler sind mit Trumps Arbeit zufrieden, 61 Prozent zeigen sich unzufrieden mit dem Weißen Haus. Zwar ist es üblich, dass US-Präsidenten in den ersten zwei Jahren ihrer Amtszeit an Zustimmung verlieren, der Beliebtheitseinbruch Trumps ist jedoch deutlich stärker als bei seinen Vorgängern. Dazu analysiert Volkswirtschafts-Experte Felix Schmidt von Berenberg: „Nahezu sicher erscheint, dass die Republikaner zumindest eine der beiden Kammern im Kongress verlieren werden. Für den Präsidenten wird dies das Regieren massiv erschweren. Ein demokratisch geführter Kongress könnte Haushaltsentscheidungen blockieren sowie Trumps Personalvorschläge für Bundesgerichte und Spitzenämter in der Verwaltung stoppen.“ MATCH VS REPUBLIKANER DEMOKRATEN MATCH DES MONATS
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