MIXED-ASSET-FONDS: PERSISTENZ NACH PERFORMANCE-QUINTILEN AUSGANGSQUINTIL IM SELBEN QUINTIL IN IM SELBEN QUINTIL IN EINORDNUNG JEDEM JAHR ÜBER 3 JAHRE JEDEM JAHR ÜBER 5 JAHRE Quintil 1 6,23 % 0,81 % Bestes Quintil Quintil 2 4,28 % 0,38 % Quintil 3 6,02 % 0,45 % Quintil 4 5,12 % 0,58 % Quintil 5 6,46 % 1,62 % Schwächstes Quintil Alle Quintile 5,60 % 0,75 % Gesamtstichprobe Quelle: LSEG Lipper, bereitgestellt am 10. August 2026 Credits: Richard Schmidt: DJE Kapital AG/Hendrik Steffens; Frederik Fischer: Allianz Global Investors COVERSTORY . Mischfonds 26 . GELD-MAGAZIN – Ausgabe Nr. 4/2026 Mehr als Value Beim FMM-Fonds gilt: „Fundamentale Faktoren geben uns die strategische Richtung vor, monetäre Faktoren zeigen, wie viel Liquidität den Märkten zur Verfügung steht, und die Markttechnik hilft uns, Stimmungsextreme sowie mögliche Wendepunkte zu erkennen. Ergänzt wird diese Top-downSicht durch die intensive Bottom-up-Analyse einzelner Unternehmen“, erklärt Co-Fondsmanager Richard Schmidt. Ende August: 67,31 Prozent Aktien, 13,31 Prozent Anleihen, 9,15 Prozent Cash, Rest Fonds und Zertifikate. Die Sharpe-Ratio kommentiert Schmidt: „Unterstützend wirkten unter anderem die antizyklische Nutzung ausgeprägter Marktverwerfungen, die bewusste Steuerung von Zins- und Bewertungsrisiken sowie die Auswahl von Unternehmen mit soliden Bilanzen und Preissetzungsmacht.“ 2025 halfen europäische Binnenmarktwerte. 2026 wurden angesichts der Nahost-Spannungen weniger energieintensive Bereiche sowie Energie- und Versorgerwerte stärker gewichtet. Das Team bleibt zuversichtlich: Eine Rezession sei nicht erkennbar. Die Gewinnrevisionen seien positiv. Europäische Aktien erscheinen wegen moderater Bewertungen, des günstigen Energieumfelds wegen und positiver Konjunktursignale attraktiv. Die Schwäche bei Technologie- und KIWerten wertet DJE als Korrektur im intakten Megatrend. „Wir verstehen Value und Wachstum nicht als starre Gegensätze“, so Schmidt. Bei Value sucht das DJE-Team Auslöser für eine Neubewertung wie verbesserte Kapitalallokation, strukturell höhere Margen, Schuldenabbau oder einen zyklischen Wendepunkt. Ohne Verbesserungsaussicht droht nämlich die Value-Falle. „Bei Wachstumstiteln achten wir auf einen großen adressierbaren Markt, nachhaltige Wettbewerbsvorteile, hohe oder steigende Kapitalrenditen und die Fähigkeit, Wachstum in freien Cashflow zu übersetzen“, so Schmidt. Die zweite Hälfte wartet „Die 50/50-Allokation (Aktien/Anleihen) ist zwar der Kompass, der Best-in-One zeichnet sich jedoch durch maximale Flexibilität aus“, so Frederik Fischer, Lead Vermögensmanagement Classics und Portfoliomanager des Fonds Best-in-One A bei Allianz Global Investors. Zum bisherigen Erfolg: „Über die letzten zehn Jahre hat der Fonds bei einem Wertzuwachs von mehr als 100 Prozent nahezu gleich hohe Performancebeiträge einerseits aus der strategischen Asset-Allokation (Beta), andererseits aus unseren taktischen Positionierungen und der Fonds- und Instrumentenselektion (Alpha) erzielt.“ Der Dachfonds war per Ende Juli zu rund 69 Prozent in Aktien, aber auch zu über sieben Prozent in Rohstoffe investiert. Ein separates Team achtet auf Einkaufskonditionen. Beim Positionsaufbau zählt ein asymmetrisches Chance-Risiko-Profil und der Positionsaufbau erfolgt schrittweise. „Bis zur Hälfte bauen wir dann die Position antizyklisch in Phasen von Marktübertreibungen auf. Die zweite Hälfte kommt erst dann, wenn der Katalyst greift, die Idee einen Boden gefunden hat und ein positiver Trend einsetzt.“ Nach dem Verlust von 10,42 Prozent im Jahr 2022 wurde der Spielraum für Rohstoffinvestments erweitert. Rohstoffe dienen als Gegenpol in der Stagflation. Bei alternativen Strategien achtet das Team auf fundamentale Treiber, die mit Inflation und Wachstum unkorreliert sind, etwa bei Cat Bonds. Fischer verweist auf eine überdurchschnittlich hohe Aktienquote. Schwerpunkte sind Schwellenländer abseits Tech-getriebener Hauptindizes, Europa-Banken und US-Technologiewerte. Bei Anleihen liegt der Fokus auf Schwellenländerbonds und britischen Staatsanleihen mit deutlich positiver Realverzinsung. Gold und Goldminenaktien sollen strukturell gegen Folgen hoher Staatsdefizite und Vertrauensverluste absichern. „Wir verstehen Value und Wachstum nicht als starre Gegensätze.“ Richard Schmidt, CoFondsmanager des FMMFonds bei der DJE Kapital AG „Bis zur Hälfte bauen wir dann die Position antizyklisch in Phasen von Marktübertreibungen auf.“ Frederik Fischer, Portfoliomanager des Fonds Best-in-One bei Allianz Global Investors
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