eine sehr hohe Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und der übrigen KI-Infrastruktur auf ein zu geringes Angebot, was tendenziell inflationstreibend sein dürfte. Wenn sich durch KI die Produktivität deutlich erhöht, ist ein deflationärer Effekt denkbar. Die Auswirkungen auf das Zinsumfeld müssen jedoch nicht analog hierzu sein. Ganz im Gegenteil: Eine durch den Einsatz von KI steigende Kapitalproduktivität könnte den Realzins langfristig erhöhen. Sehen Sie Risiken des KI-Booms, die derzeit zu wenig Beachtung finden? Ja, allerdings. Immer mehr Anleger spekulieren ohne Kenntnis der fundamentalen Unternehmensdaten. Der Kursverlauf wird zum Qualitätsmerkmal. Was steigt, ist gut, was nicht vom Fleck kommt oder fällt, schlecht. Gehebelte ETFs auf den US-Halbleiter-Index zählen in Korea und den USA zu den heißesten Wetten von Privatanlegern. Investitionen und Spekulationen saugen Geld aus anderen Bereichen ab. Der Trend zum Indexinvestieren verschärft diese Entwicklung. So ist der Börsenwert der S&P-500-Unternehmen im ersten Halbjahr um sechs Billionen US-Dollar gestiegen. Auf Chiphersteller und Datencenterausrüster entfielen 5,8 Billionen. Manche Indikatoren wie das CAPE (zyklisch adjustiertes Zehn-Jahres-KGV) zeigen eine hohe Bewertung der Aktienmärkte an. Diese scheinen aber durch hohe Gewinnsteigerungen der Unternehmen gut unterstützt zu sein. Auch für Sie? Wir halten den Aktienmarkt derzeit in der Breite nicht für überbewertet – im Gegenteil. Abseits der vermeintlichen KI-Gewinner bieten sich Opportunitäten wie seit Jahren nicht. Qualitätsunternehmen mit einer aus unserer Sicht attraktiven und berechenbaren Ertragsentwicklung werden vom Markt links liegen gelassen. Selbst im Technologiebereich sind die Kursgewinne, z.B. bei Chipherstellern, enorm. Doch Software gilt pauschal als KI-Verlierer. Aktien aus unterschiedlichen Bereichen gehören für uns ins Portfolio – auch aus wachstumsstarken Branchen. Zu unseren Top-Positionen zählen US-Technologietitel wie Microsoft, Alphabet und Amazon, aber auch die Holding von Warren Buffett, Berkshire Hathaway, sowie der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories. Welche Rolle spielt Gold im Portfolio Ihres Flaggschifffonds FvS Multiple Opportunities? Gold ist für uns eine strategische Position, in die wir aufgrund der Fragilität unseres Finanzsystems investieren. Diese hat sich angesichts des weiteren Fortschreitens der Staatsverschuldung weltweit nicht verbessert. Daher halten wir konsequent etwa zehn Prozent des Fondsvermögens in diesem Edelmetall. Bei der HYPO NOE beraten wir Sie auch bei Business- Lösungen von Mensch zu Mensch. Denn nur ein persönlicher Zugang auf Augenhöhe macht maßgeschneiderte Lösungen möglich. Mehr dazu auf hyponoe.at Die Business ganz persönlich Bank. Eine Information der HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich & Wien AG, Hypogasse 1, 3100 St. Pölten. Stand 09/2026 Werbung. DIE LANDESBANK FÜR GANZ ÖSTERREICH.
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