GELD-Magazin, Nr. 3/2026

Ausgabe Nr. 3/2026 – GELD-MAGAZIN . 21 Starker Rückgang. Das Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Krediten) an private Haushalte in Österreich ist im ersten Quartal 2026 wechselkursbereinigt um vier Prozent gesunken und liegt damit bei 5,09 Milliarden Euro. Das sind 2,8 Prozent aller Kredite an private Haushalte in Österreich. Das geht aus der aktuellen Erhebung der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu FXKrediten hervor. Seit der Verhängung des NeuvergabeStopps durch die FMA im Herbst 2008 ist das FX-Kreditvolumen damit wechselkursbereinigt um 44,4 Milliarden oder 92 Prozent zurückgegangen. Am Höhepunkt des FX-Kreditbooms 2006 haftete fast ein Drittel aller Kredite an private Haushalte (32 %) in Fremdwährungen aus. In der Großen Finanzkrise 2008 wurde diese Position zu einem Risiko für den gesamten österreichischen Bankensektor. Die noch verbliebenen FX-Kredite werden nach Schätzungen der FMA überwiegend in den Jahren 2029 bis 2033 endfällig. Die Kreditinstitute sind angehalten, von sich aus zumindest jährlich das Gespräch mit betroffenen Kreditnehmern zu suchen. Fremdwährungskredite: Noch weniger Credit: beigestellt EZB: Die Wende, die keine ist Wie erwartet. „Die Leitzinserhöhung der EZB ist unserer Meinung nach als ein vorsichtiger Zwischenschritt zu deuten, nicht als eine echte Zinswende“, kommentiert Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck. Zwar hat die Notenbank angesichts der kriegsbedingt gestiegenen Energiepreise und einer Inflation von mittlerweile 3,2 Prozent im Euroraum ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben – und damit rein technisch gegenüber dem letzten Zinsschritt vor gut einem Jahr die Richtung geändert. Für die Märkte war allerdings weniger der Zinsschritt selbst entscheidend. Dieser galt weitgehend als gesetzt. Wichtiger war die Frage, ob die EZB einen neuen geldpolitischen Kurs erkennen lässt. Christine Lagarde hielt sich dazu in der Pressekonferenz erwartungsgemäß bedeckt und verwies auf die Datenabhängigkeit der Notenbank. Im Blick nach vorn geht Greil davon aus, dass die EZB in diesem Jahr keine weitere Leitzinsanhebung vornehmen muss, sofern sich die Lage im Nahen Osten beruhigt und Energiepreise sowie Inflationserwartungen wieder nachgeben. Zu bedenken habe die EZB auch, dass der Euroraum weiterhin geldpolitische Unterstützung benötigt. Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck unserem Knowhow bei Erlösmodellen, Regulierung und Projektstruktur unterstützen. Denn unsere Expertinnen und Experten verfügen über das Wissen, um Investitionen in Batteriespeicherlösungen kompetent begleiten zu können und wir wollen so einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Energiewende leisten. BESS ist damit weit mehr als ein Trend – es ist eine zentrale Infrastruktur der Zukunft. www.hyponoe.at Markus Pieringer, Bereichsleiter Unternehmen Batteriespeicher & Energiewende Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet in Österreich mit hoher Dynamik voran und braucht gleichzeitig fundierte finanzielle Begleitung, wie durch die HYPO NOE. Mit den steigenden Schwankungen in der Stromerzeugung durch den zunehmenden Anteil fluktuierender Energien wächst der Bedarf an Flexibilität im Energiesystem deutlich. Die starke Photovoltaik-Einspeisung führt zu zeitgleichen Produktionsspitzen und entsprechenden Preissignalen am Markt. Ohne geeignete Ausgleichsmechanismen können diese Schwankungen weder wirtschaftlich noch technisch effizient bewältigt werden. Batteriespeichersysteme (BESS) ermöglichen es, überschüssige Energie zu speichern, bedarfsgerecht bereitzustellen und sind damit ein zentraler Baustein einer stabilen, erneuerbaren Energieversorgung. Der Bedarf ist enorm: Bis 2040 werden in Österreich rund 8,7 Gigawatt (GW) an Batteriespeicherkapazität benötigt, begleitet von jährlichen Investitionen im dreistelligen Millionenbereich. Momentan erreichen erste Projekte Bankfähigkeit, regulatorische Rahmenbedingungen konkretisieren sich, und große Player treiben die Umsetzung voran. Ein anschauliches Beispiel ist das BESS-Projekt der EVN in Theiß, das die Relevanz von BESS unterstreicht. Für uns als Landesbank für Niederösterreich und Wien ist klar: BESS stellt nicht nur einen technologischen, sondern auch einen finanzwirtschaftlichen Wendepunkt dar, bei dem wir die heimischen Unternehmen mit KOLUMNE . HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG FOTO: HYPO NOE / Monihart

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