GELD-Magazin, Oktober 2022

Credits: beigestellt BANKING . Kurzmeldungen Analyse: Widerstandsfähige Banken Wirtschaftsabschwung. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit fragen sich die Anleger, wie sich die Banken im Falle einer Rezession entwickeln werden. Romain Miginiac, Head of Research bei Atlanticomnium, einem Partnerunternehmen von GAM Investments, analysiert: „Das Stigma der globalen Finanzkrise, sowie anderer Krisen, überschattet den Bankensektor weiterhin und verleitet dazu, dessen Widerstandsfähigkeit zu unterschätzen.“ Denn mehr als ein Jahrzehnt der Regulierung trug zum Risikoabbau, zur Erhöhung des Kapitalstocks und zum Abbau anderer Schwachstellen (Abhängigkeit von kurzfristigen Finanzierungen usw.) und damit zur grundlegenden Neuordnung des Sektors bei. Laut dem Experten sollte die Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensektors und seine Fähigkeit, Verluste selbst in einem „Extrem-Szenario“ aufzufangen, die Bewertungen im Vergleich zu anderen Sektoren stark unterstützen. Romain Miginiac, Portfoliomanager des GAM Sustainable Climate Bond und Head of Research bei Atlanticomnium S.A. Unterschiedliche Folgen. Könnte es angesichts der Zinserhöhungen der EZB zu weiteren positiven Auswirkungen auf die Profitabilität europäischer Banken kommen? Und wie reagieren Bank-Anleihen? Jérémie Boudinet, Credit-Spezialist bei La Française, meint: „Höhere Zinssätze sind nur ein Teil der Gleichung für europäische Banken, da sie in einem überregulierten Sektor agieren. Der Bankensektor ist und bleibt zyklisch und ein Indikator für die makroökonomische Lage.“ Höhere Zinssätze seien langfristig positiv für den europäischen Bankensektor, aber Rentabilitäts- und Solvabilitätskennzahlen würden weiterhin von regulatorischen, politischen und makroökonomischen Entscheidungen abhängen. Der Experte: „Daher erwarten wir keine Auswirkungen höherer Zinssätze auf nachrangige Anleihen.“ J. Boudinet, Head of Investment Grade Credit, La Française AM Zinsen steigen: Wer profitiert? Smart sanieren und Bares sparen Derzeit stehen wir alle vor den gleichen Herausforderungen: hohe Energiekosten und steigende Preise. Neben den altbewährten Energiespartipps, wie Heizung um ein oder zwei Grad kühler stellen oder mit Deckel kochen und ähnlichem, überlegen gerade Eigenheimbesitzer:innen, wie sie ihr Heim auch durch bauliche Maßnahmen energiesparender gestalten können. Doch hier stellen sich Fragen wie: Wie viel kosten die Sanierungsmaßnahmen und wie viel kann ich dadurch langfristig sparen? Eine Antwort darauf bietet das kostenlose Online-Tool wohnrechner.at. Die Immobiliensanierung kann auf wohnrechner.at anhand von vielen aber trotzdem verständlichen Details – von Fassadendämmung oder Fenstertausch bis hin zum Einbau einer Photovoltaikanlage – geplant werden. So erhält man nach wenigen Klicks einen ersten Überblick über Sanierungskosten, sowie das Kosten- und CO2-Einsparungspotenzial. Von einer individuell konfigurierbaren Kostenübersicht bis hin zum HaushaltsbudgetRechner kann mit wohnrechner.at auch ein erstes unverbindliches Finanzierungsangebot erstellt und angepasst werden. Ebenso kann mit nur einem Klick der Kontakt zu den HYPO NOE Wohnbauexpert:innen für einen persönlichen Beratungstermin hergestellt werden. Wird saniert, so ist der Grüne Wohnkredit die ideale Finanzierung: Denn erfüllt das gekaufte oder gebaute Objekt eine definierte KOLUMNE . HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich undWien AG Energ i ekennzahl oder verbessert sich diese durch die gewählten Sanierungsmaßnahmen, dann profitieren die Kund:innen – nicht nur im alltäglichen Leben durch geringere Kosten – sondern auch beim Grünen Wohnkredit der HYPO NOE. Beim Grünen Wohnkredit reduziert sich die Ausfertigungsgebühr oder fällt sogar ganz weg, wenn die Immobilie eine bestimmte Energiekennzahl erreicht. www.hyponoe.at Matthias Förster, Bereichsleiter Vertriebsstrategie, Digitalisierung & Retail Banking Credit: PicturePeople 22 . GELD-MAGAZIN – Oktober 2022

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