GELD-Magazin, September 2022

ISIN DE0007165631 Kurs (26.08.2022) 404,00 € KGV 2022e 51,8 Marktkap. 29,42 Mrd.€ KGV 2023e 46,7 Umsatz 2022e 4,16 Mrd.€ KGV 2024e 40,9 BW/Aktie 2022e 34,30 € DIV. 2022e 0,29% ISIN DE000ZAL1111 Kurs (26.08.2022) 24,17 € KGV 2022e 135,0 Marktkap. 6,26 Mrd.€ KGV 2023e 37,4 Umsatz 2022e 10,39 Mrd.€ KGV 2024e 24,4 BW/Aktie 2022e 8,67 € DIV. 2022e 0,0% ISIN DE0007037129 Kurs (26.08.2022) 43,25 € KGV 2022e 14,6 Marktkap. 29,56 Mrd.€ KGV 2023e 22,4 Umsatz 2022e 29,00 Mrd.€ KGV 2024e 23,7 BW/Aktie 2022e 24,40 € DIV. 2022e 2,08% Pandemiegewinner. Sartorius profitiert als Zulieferer der Pharmaindustrie von der Impfstoffentwicklung. Der Umsatz des DaxKonzerns stieg in den ersten sechs Monaten auch dank Übernahmen im Jahresvergleich um knapp 27 Prozent auf rund 2,06 Milliarden Euro. Auch der Auftragseingang blieb hoch und lag im ersten Halbjahr mit 2,17 Milliarden Euro nur leicht unter dem Wert des Vorjahres. Die Biotechsparte entwickelt sich weiterhin beeindruckend. Sartorius rechnet für 2022 mit nur 250 Millionen Euro Umsatz aus dem pandemiebedingten Geschäft: die Hälfte des Vorjahreswerts. Sparprogramm. Von April bis Juni schrumpften die Erlöse um vier Prozent auf 2,62 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel auf 77,4 Millionen Euro von 184,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im Vorquartal stand ein Betriebsverlust von 52 Millionen Euro in der Bilanz. Zalando will auf den Wachstumspfad zurückkehren. Die Plattform-Strategie, die Partnerprogramme, die Zusammenarbeit mit stationären Händlern sowie die Expansion in den Bereichen Kosmetik, Second Hand oder Designer sprechen dafür. Die Zahl der aktiven Kunden wuchs um elf Prozent auf 50 Millionen. Gewinne steigen kräftig. Der Energiekonzern RWE konnte seine Prognose nach oben schrauben. Das EBITDA soll 5,0 bis 5,5 Milliarden Euro betragen. Das ist über ein Drittel mehr als zuvor und auch die alte Spanne hatte RWE schon Mitte Februar nach oben korrigiert. Grund für die Anhebung waren gute Geschäfte im Energiehandel, wo RWE von den hohen Energiepreisen profitiert. Dazu floriert die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Wind & Solar: +20 %) und Erdgas. Unterm Strich lag der Gewinn bei 2,1 Milliarden Euro (+45 %). Die Russland-Risiken wurden drastisch gesenkt. SARTORIUS . Starke Biopharma-Sparte ZALANDO . Rückkehr in die Gewinnzone RWE . „Wir brauchen keine Gasumlage“ fertigung stecken: Die Münchener setzen darauf, dass der hohe Wettbewerb unter den Batterielieferanten weiterhin bestehen bleibt und der Bezug so günstiger ist als eigene Investitionen. Siemens enttäuscht Die hohen Abschreibungen auf die Beteiligung an Siemens Energy sowie weitere Belastungen im Zusammenhang mit dem Rückzug aus Russland haben dem Technologiekonzern Siemens im dritten Geschäftsquartal einen Milliardenverlust eingebrockt. Daher senkten die Münchner ihren Ergebnisausblick. Sonst laufen die Geschäfte jedoch robust. Siemens sitzt auf vollen Auftragsbüchern und bestätigte die Umsatzprognose. Nach Steuern stand ein Fehlbetrag von rund 1,5 Milliarden Euro zu Buche, nach einem Gewinn von knapp 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie soll zwischen 5,33 und 5,73 Euro liegen, nach 8,32 Euro im Vorjahreszeitraum. Zuvor war Siemens von 8,70 bis 9,10 Euro ausgegangen. Der Auftragseingang erreichte mit 99 Milliarden Euro erneut einen Rekord. Einem Gasengpass blickt Siemens gelassen entgegen. Den Strombedarf in Europa decken die Münchner zu fast 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Scout24 gefragt Sehr gute Quartalszahlen gaben Scout24 kräftig Auftrieb. Der Umsatz der ImmobilienPlattform stieg im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf etwa 110 Millionen Euro. Vor allem das Kerngeschäft mit Maklern, sowie der Verkauf von Plus-Mitgliedschaften habe zu dem Anstieg beigetragen, so das Unternehmen. Das bereinigte EBITDA legte um 12,5 Prozent auf 62 Millionen Euro zu. Der Gewinn nach Steuern stieg um 20 Prozent auf 26,8 Millionen Euro. Die Jahresprognose wurde angehoben. So soll der Konzernumsatz im Jahr 2022 um 13 bis 15 Prozent zulegen, während das bereinigte EBIDTA um 10 bis 12 Prozent steigen soll. Davor war das Unternehmen nur von einer Spanne von sechs bis acht Prozent ausgegangen. Die Dynamik bei den Premium-Abos sollte anhalten. EUR 100 400 200 300 500 600 700 800 2022 2019 2020 2021 20 90 80 50 60 70 30 40 100 EUR 2022 2019 2020 2021 20 40 35 25 30 45 EUR 2022 2019 2020 2021 September 2022 – GELD-MAGAZIN . 65

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