GELD-Magazin, Nr. 4/2026

Wie KI den Biotech-InvestmentProzess weiterentwickelt BB Biotech verknüpft wissenschaftliche Evidenz, Bewertungen und institutionelles Wissen in einem proprietären Betriebssystem. Die Investmententscheidung bleibt beim Menschen. Der Biotechsektor hat wieder deutlich an Dynamik gewonnen: In den zwölf Monaten bis Ende August 2026 legten der NAV von BB Biotech um 69,9 Prozent und die Aktie um 83,8 Prozent zu. Der Nasdaq Biotechnology Index gewann im gleichen Zeitraum 54,3 Prozent (Total Return in Euro). Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der BB Biotech seinen über mehr als 30 Jahre gewachsenen Investmentprozess mit einem eigenen KI-Betriebssystem weiterentwickelt. Maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt ist Sébastien Pires, der in diesem Jahr als Head AI zu BB Biotech stieß. Die Biotech-Branche war für Pires zunächst Neuland. Deshalb stellte er grundlegende Fragen: Wie wird aus wissenschaftlicher Evidenz eine Investmentthese? Wie werden Annahmen überprüft? Und welches Wissen geht verloren, wenn es nur in Dokumenten oder den Köpfen einzelner Spezialisten gespeichert ist? Die Investmentphilosophie bleibt unverändert. Bei BB Biotech beginnt die Analyse mit der Wissenschaft: Wirkt ein Medikament, ist es sicher, und welche klinischen sowie wirtschaftlichen Folgen haben neue Daten? Die Herausforderung bestand darin, verteilte Informationen, Evidenz und Argumentation systematisch in einer gemeinsamen Struktur zusammenzuführen. „BB Biotech hatte das Was bereits. Was wir aufbauen, ist das Wie“, sagt Pires. Von Dokumenten zu Investmentfragen Das Unternehmen spricht bewusst nicht von einer KI-Plattform, sondern von einem eigenen Betriebssystem. Eine Plattform stellt Funktionen bereit. Das Betriebssystem soll Zusammenhänge und frühere Entscheidungen bewahren. Im Zentrum steht ein Wechsel der Arbeitseinheit. Üblicherweise wird Research in Studienberichten, Analystennotizen, Modellen und Nachrichten organisiert. Im neuen System soll nicht mehr das Dokument die zentrale Einheit sein, sondern die konkrete Investmentfrage, verbunden mit der Evidenz, den Annahmen und der Argumentation, auf denen eine Entscheidung beruht. Ein klinisches Resultat gehört zu einem Wirkstoff, dieser trägt zum Unternehmenswert bei, und das Unternehmen steht in einem Portfoliokontext. Erst diese Beziehungen machen daraus ein Investmentsystem. Der Kontext schafft Differenzierung BB Biotech entwickelt kein eigenes Basismodell. Sprach- und Analysemodelle werden rasch leistungsfähiger und zunehmend zu austauschbarer Infrastruktur. Das Betriebssystem soll deshalb Fortschritte verschiedener Anbieter nutzen können. Der Vorteil des proprietären Systems liegt in der Ebene um das Modell herum: in der firmenspezifischen Abbildung der Biotechnologie, der Verknüpfung von Evidenz und Investmentthese sowie den Argumentationsmustern der Analysten. „Die Modelle werden für alle besser. Unser Wettbewerbsvorteil entsteht ADVERTORIAL . Rachael Burri, BB Biotech AG FOTO: beigestellt V.l.n.r.: Sébastien Pires, Head AI, Rachael Burri, Head IR, BB Biotech bei Bellevue AM 32 . GELD-MAGAZIN – Ausgabe Nr. 4/2026

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