Ausgabe Nr. 1/2026 – GELD-MAGAZIN . 19 Credits: beigestellt; Archiv Fed: Karten neu gemischt Nachfolger gefunden. Spannend bleibt die Situation der Fed: „US-Präsident Trump fordert seit Langem deutlich niedrigere Zinsen“, erklärt Daniel Briesemann, Portfoliomanager im Bankhaus Spängler. Trump piesackt seit Monaten den aktuellen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. „Angesichts dieser Attacken sind die Marktteilnehmer besorgt, dass die US-Notenbank ihre Unabhängigkeit verlieren könnte“, warnt der Experte. Im Mai soll nun Kevin Warsh die Nachfolge an der Fed-Spitze antreten. Wobei dieser als geldpolitischer „Falke“ gilt und eine Verschlankung der Notenbank-Bilanz fordert. Der Markt erwartet von der Fed in diesem Jahr zwei Zinssenkungen. Es rumort aber gewaltig in der Szene: Der Wunsch Trumps einer lockeren Zinspolitik könnte möglicherweise nicht in Erfüllung gehen, vereinzelt werden sogar langfristig Erhöhungen in den Raum gestellt. Daniel Briesemann, Portfoliomanager, Spängler Zwei Prozent. Die Botschaft der letzten EZB-Sitzung war klar: Die Notenbank sieht sich gut positioniert und belässt den Einlagensatz daher bei zwei Prozent. Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen werden die Risiken für die Konjunktur im Großen und Ganzen als ausgewogen bezeichnet. „Zudem wächst die Zuversicht, dass das Inflationsziel von zwei Prozent mittelfristig weiterhin erreicht wird, denn die in den vergangenen Wochen veröffentlichten Daten bestätigen zunehmend das Basisszenario der EZB“, so DWS. Ein wesentliches Anliegen von EZB-Präsidentin Lagarde ist es, auf die Stärkung des Euroraums und seiner Wirtschaft zu drängen. Dabei geht es neben mehr Wachstum und Produktivitätssteigerungen in Europa auch um gemeinsame Verteidigungsausgaben und Euro-Bonds. EZB: Stabile Zinsen EZB-Präsidentin Christine Lagarde Mit individueller Beratung zu Finanzierung und Fördermitteln begleitet Sie die HYPO NOE transparent und verlässlich bis zum Eigenheim. Und wer sich vorab unverbindlich informieren will, kann unser Online-Tool wohnrechner.at nutzen und die Kosten eines Hausbaus oder Immobilienerwerbes berechnen und ein unverbindliches Kreditangebot online in wenigen Klicks erstellen lassen. www.hyponoe.at Matthias Förster Bereichsleiter Vertriebsstrategie, Digitalisierung & Retail Banking Immobilienmarkt 2026 – Jetzt Eigenheim? Der Wunsch der Österreicherinnen und Österreicher nach Eigentum bleibt ungebrochen und mit ihm das Interesse an Immobilien. Der moderate Aufschwung am Immobilienmarkt verfestigt sich spürbar. Verantwortlich dafür sind einerseits die verbesserte gesamtwirtschaftliche Lage in Österreich, andererseits gesunkene Zinsen, die Wohneigentum wieder leistbarer machen. Laut Immobilien-Franchise-Netzwerk RE/ MAX wird bundesweit mit rund 3,9 Prozent mehr Nachfrage, 2,8 Prozent mehr Angebot und einem Preisanstieg von etwa 3,4 Prozent gerechnet – ein klares Plus gegenüber dem Vorjahr. Steigende Einkommen treffen auf rückläufige Fertigstellungszahlen und eine zwar nur leicht, aber stetig wachsende Bevölkerung. Gleichzeitig verkündete der EZB-Rat, dass von der Europäischen Zentralbank vorerst keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten sind. Im ersten Halbjahr 2026 dürften die Zinsen stabil bis leicht steigend bleiben. Dieser moderate Aufschwung reduziert Spekulation und macht den Markt insgesamt planbarer. Wer sich den Wunsch nach den eigenen vier Wänden erfüllen will, findet im heurigen Jahr etwas bessere Marktbedingungen vor und sollte sich auch keinesfalls davor scheuen, um eine Finanzierung anzufragen! Mein persönlicher Tipp: die Kreditaufnahme bei der HYPO NOE. Die Wohnbauexpertinnen und -experten stehen Ihnen bei jedem Schritt zur Seite – egal, ob es um Hausbau oder den Erwerb einer Immobilie geht. KOLUMNE . HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG FOTO: Copyright: PicturePeople
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